
Ortschaften
Morgensternsheide

Siedlung im Nordwesten.
Diese Siedlung entstand erst im 20. Jahrhundert und ist geprägt von einer ruhigen, durchgrünten Wohnstruktur.
Eingemeindung
Ursprünglich Teil der Gemeinde Heerdt, kam das Gebiet bereits 1909 zusammen mit anderen Flächen im Norden zu Neuss.
Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten
- Besonderheiten: Der Ortsteil dient primär als Wohngebiet und zeichnet sich durch seine Nähe zum Neusser Stadtwald aus.
- Sehenswürdigkeiten: Das historische Wasserwerk Broichhof ist ein markantes technisches Denkmal in der Siedlung.
Westfeld

Wohngebiet im Westen der Stadt.
Westfeld ist ein klassisches Beispiel für die städtebauliche Erweiterung nach dem Zweiten Weltkrieg.
Eingemeindung
Das Gebiet gehörte historisch zur Neusser Feldmark und wurde im Zuge der Stadtentwicklung Mitte des 20. Jahrhunderts (vor allem ab den 1960er Jahren) als eigenständiges Wohnviertel ausgebaut.
Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten
- Besonderheiten: Es grenzt direkt an den Neusser Stadtwald und bietet eine hohe Lebensqualität durch viele Grünflächen.
- Sehenswürdigkeiten: In unmittelbarer Nähe befindet sich der Barfußpfad Neuss, ein beliebtes Ausflugsziel für Familien.
Speck / Wehl / Helpenstein

Ein Verbund ländlicher Ortschaften im Südwesten.
Dieser ländliche Verbund bewahrt bis heute seinen dörflichen Charakter und eine enge Gemeinschaft.
Eingemeindung
Die Orte gehörten zur ehemaligen Gemeinde Norf und wurden am 1. Januar 1975 nach Neuss eingegliedert.
Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten
- Besonderheiten: Wehl wurde bereits im Jahr 817 erstmals erwähnt, Helpenstein im Jahr 1148. Die Orte sind stark landwirtschaftlich geprägt.
- Sehenswürdigkeiten: Der historische Wegestock in Helpenstein von 1743 sowie die Kapelle in Wehl, die als Gedenkstätte dient.
Hoisten
Eigenständiger Ortsteil im Süden.
Hoisten ist ein traditionsreicher Ortsteil, der trotz des Zuzugs vieler Familien seinen Kern erhalten hat

Eingemeindung
Auch Hoisten gehörte zur Gemeinde Norf und kam am 1. Januar 1975 zu Neuss.
Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten
- Besonderheiten: Funde aus der Stein- und Bronzezeit belegen eine sehr frühe Besiedlung. Bekannt ist der Ort auch für die Geschichte eines Kelchdiebstahls im Jahr 1883, der zum Bau einer Sühnekapelle führte.
- Sehenswürdigkeiten: Die Pfarrkirche St. Peter und die erwähnte alte Sühnekapelle.
Grefrath
Dorf im Westen von Neuss mit eigener Identität.
Neuss-Grefrath ist ein ländlich geprägter Stadtteil im Westen von Neuss, der vor allem für seine ruhige Atmosphäre und die Nähe zur Natur bekannt ist.

Eingemeindung & Geschichte
1975: Im Zuge der großen kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen wurde Holzheim (und damit auch Grefrath) am 1. Januar 1975 ein Teil der Stadt Neuss.
1935: Grefrath wurde am 1. September 1935 zunächst in die Gemeinde Holzheim eingegliedert.
Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten
Besonderheiten
Entwicklung: Aktuell gibt es Bestrebungen der Stadt Neuss, den Stadtteil behutsam weiterzuentwickeln, was regelmäßig durch Formate wie Stadtteilspaziergänge begleitet wird.
Ländlicher Charme: Grefrath hat sich trotz der Zugehörigkeit zu Neuss seinen dörflichen Charakter bewahrt. Es liegt eingebettet in Felder und bietet eine hohe Lebensqualität für Menschen, die Ruhe suchen.
Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele
In und unmittelbar um Grefrath finden sich Ziele, die besonders für Naturfreunde und Familien interessant sind:
- Eppinghovener Mühle: Eine historische ehemalige Kloster- und Zisterziensermühle an der Erft, die heute als Baudenkmal gilt und ein beliebtes Ziel für Radtouren ist.
- Skihalle Neuss (Alpenpark): Nur eine kurze Fahrt entfernt bietet der Alpenpark Neuss ganzjährig Wintersport, Minigolf und einen Hochseilgarten.
- Museum Insel Hombroich: In der näheren Umgebung gelegen, verbindet diese einzigartige Anlage Kunst, Architektur und Natur auf einem ehemaligen Raketenstützpunkt.
- Motte Hombroich: Eine historische Turmhügelburg in der Nähe von Gut Hombroich, die einen Einblick in die mittelalterliche Befestigungsgeschichte der Region gibt.
- Natur an der Erft: Die renaturierten Erftauen laden zu ausgiebigen Spaziergängen und Wanderungen ein.
Holzheim
Großer Stadtteil im Südwesten mit eigenem Bahnhof.
Neuss-Holzheim ist ein lebendiger Stadtteil im Südwesten von Neuss mit rund 8.100 Einwohnern. Er kombiniert dörflichen Charme mit einer außergewöhnlichen Dichte an international bekannten Kunst- und Kulturstätten.
Kurios
1931 wurde Holzheim durch den Gerichtsvollzieher vollständig gepfändet.

Ein ganzes Dorf gepfändet !
Die kleine Ortschaft Holzheim bei Neuss a/Rh. wurde durch den Gerichtsvollzieher vollständig gepfändet.
250 Familien mit insgesamt 2850 Köpfen sollen für leichtfertige Kreditgeschäfte ihres Ortes aufkommen. Der Versteigerungstermin ist auf den 12. Oktober angesetzt.
Blick in eine Strasse des gepfändeten Dorfes Holzheim b/Neuss a/Rh.
Eingemeindung & Geschichte
Holzheim war lange Zeit eine eigenständige Gemeinde im Amt Norf. Im Zuge der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen wurde Holzheim am 1. Januar 1975 in die Stadt Neuss eingegliedert. Trotz der Zugehörigkeit zur Stadt hat sich Holzheim eine eigenständige Identität bewahrt und wird aufgrund seines regen Vereinslebens und seiner gewachsenen Strukturen oft scherzhaft als „gallisches Dorf“ von Neuss bezeichnet.
Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten & Highlights
In und direkt um Holzheim befinden sich einige der bedeutendsten Ausflugsziele der Region:
Ehemaliges Rathaus & Historische Höfe: Im Ortskern finden sich denkmalgeschützte Bauten wie das ehemalige Rathaus und vierflügelige Backsteinhofanlagen aus dem 19. Jahrhundert, die das historische Ortsbild prägen.
Museum Insel Hombroich: Ein einzigartiges Freilichtmuseum, das Kunst und Natur verbindet. In begehbaren Skulpturen und Pavillons werden Kunstwerke ohne erklärende Texte präsentiert, eingebettet in eine renaturierte Auenlandschaft.
Raketenstation Hombroich: Auf einem ehemaligen NATO-Stützpunkt ist ein Kulturraum für Künstler und Wissenschaftler entstanden. Besonders sehenswert ist hier das vom Architekten Tadao Ando entworfene Gebäude der Langen Foundation, das hochkarätige Kunstausstellungen beherbergt.
Alpenpark Neuss (Skihalle): Direkt am Rand von Holzheim gelegen, bietet die Skihalle ganzjährig Wintersportmöglichkeiten sowie einen Kletterpark und Gastronomie.
Kloster Kreitz: Ein Benediktinerinnen-Kloster in idyllischer Lage, das für seine Ruhe und die hauseigene Hostienbäckerei bekannt ist.
Besonderheiten
- Natur & Freizeit: Holzheim ist von Feldern umgeben und bietet zahlreiche Wander- und Radwege, etwa entlang der Erft oder durch das nahegelegene Reuschenberger Bruch.
- Brauchtum: Das Vereinsleben ist sehr aktiv, besonders geprägt durch das jährliche Schützenfest, das einen zentralen Stellenwert im Gemeinschaftsleben einnimmt.
Rosellen
Der flächenmäßig größte Bezirk, zu dem auch Allerheiligen, Schlich und Eppinghoven gehören.
Neuss-Rosellen ist heute der einwohnerstärkste Bezirk der Stadt Neuss. Er zeichnet sich durch eine Mischung aus historisch gewachsenen Dorfkernen und modernen, familienfreundlichen Neubaugebieten aus.

Eingemeindung & Geschichte
Eingemeindung: Die ehemals eigenständige Gemeinde Rosellen wurde im Zuge der kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1975 nach Neuss eingemeindet.
Historische Wurzeln: Das Gebiet war bereits in der Steinzeit besiedelt; archäologische Funde wie der mesolithische Fundplatz „Rosellen 7“ belegen eine sehr frühe menschliche Präsenz im Rheinland.
Zusammensetzung: Der statistische Bezirk 28 (Rosellen) umfasst heute die Stadtteile Rosellen, Rosellerheide, Neuenbaum, Allerheiligen, Schlicherum, Bettikum und Elvekum.
Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten
Besonderheiten
- Wachstumszentrum: Durch die großen Erschließungen in Allerheiligen (Gebiete A und B) hat sich der Bezirk zum bevölkerungsreichsten Teil von Neuss entwickelt.
- Infrastruktur: Der Bezirk gilt als besonders kinder- und familienfreundlich mit einem umfangreichen Angebot an sozialen Einrichtungen und Spielplätzen.
- Dörflicher Charakter: Trotz des Wachstums hat sich Rosellen an vielen Stellen seinen ländlichen Charme bewahrt, wo „man sich noch kennt“.
Sehenswürdigkeiten & Denkmäler
- Historische Hofanlagen: Der Schroershof in Allerheiligen ist eine der ältesten Backstein-Hofanlagen der Region und stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
- Architektur: Ein markantes Zeugnis städtischer Lebensformen im dörflichen Raum ist das denkmalgeschützte Haus mit aufwendiger Backsteinfassade in Rosellen (Nr. 8-013).
- Eppinghovener Mühle: Ein beliebtes Ausflugsziel an der Erft, das eine lange Geschichte als ehemalige Zisterziensermühle hat und heute zum Verweilen in der Natur einlädt.
- Natur & Freizeit: Der nahegelegene Selikumer Park mit dem Kinderbauernhof und Wanderwegen entlang der Erft bietet hohen Freizeitwert direkt vor der Haustür.
- Gedenkstätten: In Schlicherum findet sich eine Kapelle mit einem Steindenkmal zum Gedenken an die Toten.
